The Earth is Blue as an Orange

Regie: Iryna Tsilyk  – 2020 – Ukraine/Litauen – 74 min
In den Straßen fallen Schüsse, explodieren Granaten. Im Haus versuchen vier Geschwister gemeinsam mit ihrer Mutter, den Katzen und der Schildkröte, Frieden zu finden und einen normalen Alltag zu organisieren. Seit fünf Jahren tobt im ukrainischen Donbas der Krieg. Er hat mich schnell reizbar und böse werden lassen, meint Nastja. Ihre Schwester Myroslava, die Kamera studieren möchte, sagt: Krieg ist wie eine Leere. Um gegen das schwarze Loch anzukämpfen, dreht sie einen Film. Einen Film über das Leben ihrer Familie im Krieg, über die Ängste und kleinen Freuden. Regisseurin Iryna Tsilyk beobachtet den Alltag im Krieg und die Arbeit der Familie an dem Film. Ein Dokument der Resilienz und der Macht des Kinos.

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“Der Dokumentarfilm „Die Erde ist blau wie eine Orange“ basiert auf der Beobachtung der Familie, die in einer kleinen Stadt in der „roten Zone“ von Donbass lebt. 2014-2015 Jahre waren für diese Familie sehr schwierig. Sie hatten jede Nacht im Keller ihres Hauses geschlafen. Das Haus ihrer nächsten Nachbarn wurde zerstört. Auch die Kinderschule wurde ruiniert. Trotz all dieser Umstände bleiben die Protagonisten positiv und versuchen sogar, selbst Filme über den Krieg zu drehen. Das hat mich fasziniert.”
Yeeun

“Mich hat sehr berührt, wie die Familie in dem Film miteinander war. Und dass sie in so einer schwierigen Situation einen Film drehen, fand ich beeindruckend. Ich wusste nicht viel über die Situation da und jetzt will ich mehr darüber lesen.”
Johara

“Dieser Film war sehr besonders, die Art wie er gemacht war und die Umstände, unter denen er entstanden ist. Eine Familie, die in einer Kriegszone lebt und einen Film darüber macht. Das hat mich sehr beeindruckt.”
Jehan

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