Meu nome é Bagdá

Regie: Caru Alves de Souza – 2020 – Brasilien – 96 min
Auf ihrem Skateboard rollt sie durch São Paulo. Bagdá trägt die Haare kurz, die Hosen mit hohem Bund, den Pullover gern unter den Gürtel gestopft. Bagdá ist cool, ein Mädchen, das respektiert, wen sie respektieren will – und alle anderen auch schon mal mit nassen Wurfgeschossen attackiert. Ihr Zuhause ist ein eigensinniger, emanzipierter Frauenhaushalt, aber ihre Welt ist die der Suicide Ramps. Dort hängt sie mit ihren Jungs ab, die die Tage mit nacktem Oberkörper, Karten spielend und Brusthaare zupfend verbringen. Wie ihre Protagonistin gleitet die Regisseurin durch den Film: selbstbewusst, originell und mit freiem Schwenk. Und wie Bagdá macht sie auch vor Düsterem nicht Halt, thematisiert Gewalt, Sexismus und Diskriminierung – aber auch Solidarität und Aufbegehren.

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“Ein toller Film, die Geschichte hat mir gut gefallen! Auch schöne Bilder und Musik. Die Szene, in der die Frauen, den Mann angegriffen haben, war meine Lieblingstelle. Und auch die, in denen sie skaten mochte ich. Insgesamt hat mich der Film ermutigt, obwohl ich schon mutig bin.” Jameela

“Ich fand gut, wie der Film das Thema Solidarität dargestellt hat, es war sehr verständlich. Er zeigt, dass Frauen zu allem fähig sind. Am besten fand ich die Szene, in der Badda Clever gezeigt hat, dass er sowas nicht wieder machen soll. Das zeigt auch, dass Frauen zusammenhalten sollen und das finde ich gut!”
Clementine

“Mir hat der Film sehr gut gefallen, nur die Szene wenn sie auf dem Basketballplatz tanzen fand ich komisch. Die Szene, wenn sie von der Polizei durchsucht wird, fand ich krass. Und bei der Szene wenn Clever versucht, Bagda zu küssen, war ich sauer, dass er sowas macht.”
Noura

“Ich hab mich super gefühlt, der Film zeigte starke Girls und war dazu lustig. Auch wenn die Mädchen in manche sehr unangehme Situation mit arschigen Polizisten und Jungs kommen, stellen sie sich mutig dagegen und sind am Ende die absoluten Gewinner des Films.
Ich mochte die verschieden Charaktere des Films sehr, Die drei Schwestern (die Jüngste ist etwa 5 spricht “Alien” und will zum Mars fliegen), die Mutter, die Queeren Freunde aus dem Friseursalong, die Scater Gang. Ich fand es erfrischend wenn der Film aus der üblichen Erzählebene ausstieg. z.B als ein Kampf auf tänzerische weise in Stills nachgeahmt wurde.
Besonders gut fand ich, als die scater girls den scater boys am Ende so richtig die Meinung sagen.
Danke der Filmregisseurin und Filmcrew für diesen tollen Film!!”
Jehan

“Ich fand es einen richtig tollen Film, weil er so gut den Zusammenhalt zwischen den Mädchen gezeigt hat. Und auch weil er zeigt, dass Mädchen sich wehren können gegen Sexismus. Die Schauspieler*innen haben sehr gut gespielt und es hat sich sehr echt angefühlt. Mir hat der Film auch Lust gemacht, selbst skaten zu lernen mit anderen Mädchen. Ich bin froh dass wir den Film geguckt haben und das Q&A danach mit der Regisserin und der Schauspielerin war sehr interessant.”
Yeeun

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