MIGRATED YOUTH POETRY FICTION FILMS – Mpower Girls präsentieren Mpower Filme!

Am 19. Oktober 2018 haben wir unser eigenes Filmprogramm präsentiert.

Dieses Jahr war die Mpower Mädchen Filmwerkstatt wieder sehr aktiv, und es gab auch wieder einen Sommer Filmcamp für junge Geflüchtete! Es sind viele neue Kurzfilme entstanden, von dokumentarischen Arbeiten über  Filmexperimente zu Spiel- und Poesiefilmen! Wir junge Filmemacher*innen waren überall dabei, und haben von der Idee über das Drehbuch bis zur Postproduktion alles selbst gemacht.

Und wir haben für diesen besonderen Abend uns selbst kuratiert: Wir haben eine Auswahl aus den vielen Filmen getroffen und das Programm gestaltet.

Wir waren dieses Mal die Filmemacher*innen, Moderatorinnen, und unsere eigenen Gäste auf der Bühne.

All made by Mpower Girls for Mpower Girls and other young talents!

 

Über die Filme und Filmworkshops:

Joharah (experimenteller Kurzfilm „Liebe“):

Ich habe den Film „Liebe“ gemacht. Ich habe mit meiner Spoken Word Gruppe am Morgen meinen Text geschrieben und am Nachmittag habe ich im Poesie Workshop die Bilder dazu gefilmt. Das war für mich sehr interessant, weil ich mit der Schärfe, Hell und Dunkel experimentieren konnte. Mein Thema Liebe ist mir spontan eingefallen, während ich im Garten mit der Gruppe saß, und ich dachte, das wäre sehr schön, wenn ich darüber schreibe, auf einem Mal hat es mich fasziniert.

Aidah (experimenteller Kurzfilm „Ernte“):

Ich war beim Spoken Word Workshop. Es war schön, dass wir geübt haben, wie man zu einer Idee für einen Text kommt, und wie wir die geschriebenen Wörter richtig sprechen können. Gleichzeitig haben wir nachmittags Bilder gesucht und mit der Kamera experimentiert. Es hat viel Spaß gemacht, außer wenn die Sonne mittags so schien, dann wurde es zu warm. Ich habe meinen Film auch direkt am letzen Tag vom Sommer Filmcamp geschnitten.

Jehan und Jameela (fiktionaler Kurzfilm „Gita“):

Unser fiktionaler Film „Gita“ war eine gute Teamarbeit. Wir haben den Film im Sommer Filmcamp gedreht. Die Regisseurin Ayse Polat hat uns begleitet. Das Drehbuch haben wir zusammen entwickelt. Die Drehtage waren sehr schön. Wir  haben unsere Erfahrungen hinein gesteckt, und natürlich haben wir vieles dazu gelernt. Der Film erzählt ein gesellschaftliches Problem, das in vielen Familien vorkommt, es geht um die Freiheit von Mädchen. Aber es geht auch um die Liebe der Schwestern, und dass trotz allem die Liebe den Hass besiegt.

Über die Auswahl für das Filmprogramm:

Jehan:

In 2018 sind viele Filme von Mpower Mädchen und anderen Teilnehmer*innen des Sommer Filmcamps entstanden. Wir haben die Filme ausgewählt, die wir bersonders fanden, und haben dabei sehr auf die gefilmten Bilder und selbst geschriebenen Texte geachtet. Uns war es wichtig, dass wie nur die wirklich gelungenen Filme in unserem Programm zeigen.

 

Über den Filmabend:

Wir fanden den Abend sehr besonders und sehr schön. Unsere Moderatorinnen Isana und Rand haben eine sehr gute Stimmung gemacht und richtig gut durch das Programm geführt. Manche von uns waren aufgeregt, weil die auf der Bühne mussten.

Am Ende als wir als Team auf der Bühne waren und auf die Fragen geantwortet haben, war es entspannter. (Aidah)

Bevor ich auf die Bühne gerufen wurde, war ich sehr nervös, da ich nicht gerne vor vielen Leuten stehe. Aber als ich dann auf der Bühne war, habe ich das Publikum gesehen, und das hat mich sehr wohl fühlen lassen, denn das Publikum hat freundlich gelächelt, sodass ich die ganze Nervosität vergessen habe . (Jehan)

Ich war glücklich und zufrieden, weil ich nach meinem Film Feedback bekommen habe, das mir Mut gemacht hat. (Joharah)

Wir fanden es toll, dass es verschiedene Themen gab, wie Liebe, zwischenmenschliche Beziehungen, politische Texte und dass es auch viel um persönliche Erfahrungen ging wie Flucht,  oder das Leben als Mädchen in manchen Kulturen.

Wir waren beeindruckt von den Filmen, und die Texte haben uns berührt, weil es um die Realität geht, die die Filmemacher*innen erlebt haben.

Wir finden, dass  jedes Jahr unsere Filme und unser Filmprogramm besser und besser werden. Der Abend hat uns die Motivation gegeben, noch mehr Filme zu machen und zu zeigen!

 

Der volle Kinosaal:

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Unsere Moderatorinnen Isana und Rand:

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Rand und Parisa beim Q&A:

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Isana und Noura beim Q&A:

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Die Filmcrew vom fiktionalen Kurzfilm „Gita“ auf der Bühne (von links nach rechts Aidah, Jameela, Noura, Jehan):

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Unser tolles Publikum:

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Und am Ende alle auf der Bühne: alle junge Filmemacher*innen, die Mentor*innen, Projektleiterinnen und alle, die mitgemacht haben!

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